London restaurants

A. Anchor & Hope

Great things at friendly prices come from the open kitchen at this packed, no-reservations, leading gastropub on the Cut in Waterloo: pot-roast duck and chicken pithivier (puff pastry pie) are two standouts. It's cramped, informal, and highly original, and there are great dishes for groups, like slow-roasted leg of lamb. Expect to share a table, too.

Gordon Ramsay B. Boxwood Café

Attached to the Berkeley and in the Gordon Ramsay stable, the Boxwood is the best uptown but relaxed place to dine in Knightsbridge, with opulent marble, brown, and greens. The New Yorkstyle restaurant is open late (until midnight Thursday-Saturday) and set lunch is useful at £28. Favorite dishes range from Orkney scallops to yellowfin tuna, and veal burger to treacle tart. Service is top-notch, and you'll find a fashionable buzz.

C. Great Queen Street

Expect crowds and a buzz at Covent Garden's leading gastropub that showcases classic British dishes in a burgundy and bare oak-floor-and-table setting. Old-fashioned dishes like pressed tongue, mackerel and gooseberry, and mussels and chips may be revived from a bygone era, but Londoners adore them. Dishes for the whole table—like venison pie or seven-hour shoulder of lamb—are highly convivial. There's little for nonmeat eaters, and no dinner Sunday.

D. Skylon

Located in the Royal Festival Hall, Skylon is the Southbank Centre's destination restaurant/bar/grill. Spacious, attractive, and with huge picture windows with spectacular views of the Thames, Skylon guarantees a classy pre- or post-performance meal in the '50s Festival Hall.
Against a background of dancing and music, concertgoers sip lush cocktails at the central bar and dine on lamb and harissa at the grill, or Anjou pigeon, spelt risotto, and sea bass with bok choy in the restaurant. The food is accomplished, and the setting impressive.

E. Yauatcha

It's a superbly lighted slinky Soho classic. Well designed by Christian Liaigre—with black granite floors, aquarium, candles, and a starry ceiling—the food is a match for the seductive setting.
There's wicked dim sum (try prawns or scallops), crispy duck rolls, silver cod, fancy cocktails, and tea and colorful cakes in the first-floor tearoom. Note the quick table turns, and ask to dine in the more romantic basement at night.

F. Cecconi's

Enjoy all-day buzz at this Italian brasserie opposite the Royal Academy on Burlington Gardens.
Between Savile Row and New Bond Street, clients pitch up for breakfast, brunch, and Italian tapas (cichetti) at the bar, and return for something more substantial later on. Ilse Crawford's green-andbrown interior is a stylish background for classics like veal Milanese, Venetian calves' liver, and tiramisu. Note: it's a nice pit stop during a shopping spree.

G. Scott's

Scott's is so hot that it's where the A-list go to celebrate. Founded in 1851, and recently renovated and reborn as a glamorous seafood haven and oyster bar, it draws beautiful people who pick at Cumbrae oysters, Red Sea prawns, and Stargazy pie. Standouts like cod with chorizo and padron peppers are to die for. Prices are high, but you're dining at the hippest joint in town.

H. Tayyabs

City finance boys, Asians, and medics from the Royal London Hospital swamp this high-turnover halal Pakistani curry canteen in Whitechapel. Expect queues after dark, and bear in mind it's BYOB, jam-packed, noisy, and mildly chaotic. Nonetheless, prices are dirt cheap and you can gorge on minced meat shami kebabs, skewed beef seekh kebabs, karahi chicken, or marinated lamb chops.

Stress am Arbeitsplatz

Stress am Arbeitsplatz
TEIL 1. Laut einer OECD-Studie leidet jeder fünfte Arbeitnehmer unter psychischen Erkrankungen. Immer mehr Unternehmen suchen daher nach Ansätzen, um ihren Beschäftigten bei seelischen Belastungen, bei Stress und Überforderung beizustehen.

TEIL 2. "Ich denke, heute ist es so, dass der Erschöpfte den Gebrechlichen ersetzt," sagt Andrea Gensel. Mit Erschöpfung am Arbeitsplatz kennt sich die 48-Jährige aus. Vor zehn Jahren hat sich die gelernte Betriebspsychologin mit einer Personalberatung für Führungskräfte selbstständig gemacht. Am Anfang ging es in ihren Seminaren noch hauptsächlich um arbeitstechnische Fragen: "Wie komme ich in Verkaufsgesprächen überzeugend rüber, wie löse ich Konflikte mit Mitarbeitern?" Im Laufe der Zeit aber hat sich das geändert: "Und wir haben schon vor fünf Jahren ganz deutlich in meinem Unternehmen bemerkt, dass immer wieder Fragen in dem Bereich der psychischen Störungen auftauchten, dass das Coaching kein technisches Coaching unbedingt mehr war, also wie gestalte ich meine Arbeitszeit optimaler, sondern das waren immer mehr psychologische Themen."

TEIL 3. Als sich Krankheitsbilder wie Burn-out und Depression häuften und viele ihrer Kunden mit dem Wunsch nach einer psychologischen Einzelberatung zu ihr kamen, erkannte Andrea Gensel die Marktlücke und reagierte. 2009 gründete sie das Unternehmen CarpeDiem24. Sein Angebot nennt sich externe Mitarbeiterberatung. Das Prinzip: Ein Arbeitgeber schließt einen Vertrag mit CarpeDiem24 und zahlt eine monatliche Pauschale. Im Gegenzug können alle seine Angestellten eine Hotline wählen und sich von geschultem Fachpersonal am Telefon psychologisch beraten lassen. Bis zu vierundzwanzig Stunden am Tag, kostenlos und anonym. Egal, wo der Schuh drückt: ob beruflich oder privat. Jeder, der die Hotline wählt, landet erst einmal hier. Da der Service komplett anonym ist, muss der Anrufer bis auf den Namen seines Arbeitgebers keine Angaben machen. Dann wird er zum persönlichen Gespräch an einen der Berater durchgestellt. Für viele, die anrufen, geht es erst einmal darum, sich über ihr Problem selbst klar zu werden. Vertrauen ist das wichtigste Kapital von Andrea Gensel. Und darum wirbt sie. Bei jedem neuen Kunden spricht sie auf der Betriebsversammlung vor allen Mitarbeitern. "Das ist ganz wichtig. Weil so sieht die gesamte Belegschaft ein Gesicht dazu. Die sehen, dass wir bodenständig sind.“ Zum Vertrauen gehört aber auch, dass nichts von den Gesprächen nach außen dringt. Stichwort Datenschutz. Deshalb unterliegen nicht nur alle Berater der Schweigepflicht; auch wer als Journalist über CarpeDiem24 berichtet, muss schriftlich seine Verschwiegenheit versichern. Für die Arbeitgeber gibt es zweimal im Jahr eine Auswertung mit viel statistischem Material. Darin steht dann beispielsweise, wie häufig die Mitarbeiter insgesamt angerufen haben und mit welchen Themen. Rückschlüsse auf konkrete Personen ergeben sich daraus nicht.

TEIL 4. Im Schnitt sind es um die zehn Prozent der Mitarbeiter in einem Unternehmen, die das Angebot von CarpeDiem24 nutzen. Die meisten wegen privater Probleme: Krach in der Ehe, ein plötzlicher Krankheitsfall in der Familie oder Schuldenprobleme - oft sind es ganz konkrete Dinge, von denen sich Menschen überfordert fühlen. Der Anteil der Anrufer mit psychischen Störungen liegt bei insgesamt zwanzig Prozent. Tendenz steigend. "Wir beraten zu Depression, Zwänge, Ängste, psychische Störungen, Suchtprobleme, alles, was das Leben zeigt.“. Doch gerade wenn ein psychisches Störungsbild vorliegt, kommt es vor, dass die telefonische Beratung an ihre Grenzen stößt. Dann hilft nur noch eine Therapie: "Manchmal reichen drei bis fünf Gespräche, um den Menschen wieder stabilisieren zu können und wenn es nicht reicht, das sind zwanzig Prozent der Gespräche, wo wir dann sagen, hier vermitteln wir weiter an niedergelassene psychologische Psychotherapeuten."

TEIL 5. Zu den Kunden von CarpeDiem24 zählt seit Kurzem auch der Schlüsselhersteller Assa Abloy. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Berlin hat rund vierhundertdreißig Beschäftigte. Für sie nimmt vor allem die Arbeitsdichte immer mehr zu, stellt Personalleiter Alexander Vath fest: "Das merken mit Sicherheit viele Mitarbeiter, dass die Arbeit heutzutage trotz der technischen Verbesserungen, E-Mail etc., nicht einfacher geworden ist, sondern wahrscheinlich schwieriger geworden ist. Die Zeit ist die gleiche, aber es spielt sich einfach viel, viel mehr ab in der gleichen Zeit als früher und das ist das Problem." Für Vath sind deshalb die Unternehmen in der Pflicht, sich mehr um die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu kümmern.

TEIL 6. Anders als in den Vereinigten Staaten gibt es hierzulande noch keine verlässlichen Studien über die Auswirkungen der externen Mitarbeiterberatung. Sichtbar jedoch ist der Erfolg bei den Kunden: 25 Unternehmen mit insgesamt rund 25.000 Beschäftigten betreut Carpe Diem 24 derzeit an seinen Standorten in Lübeck und Hamburg. Der Preis pro Mitarbeiter liegt zwischen 1,10 Euro und 5,80 pro Monat. Je nachdem wie groß ein Unternehmen ist und ob es den Service für den ganzen Tag oder nur für ein paar Stunden bucht.
Kritik an diesem Modell kommt von den Gewerkschaften. Zwar sei die externe Beratung am Telefon durchaus ein sinnvolles Angebot, sagen auch sie. Allerdings nur als ergänzende Maßnahme. Denn die eigentlichen Ursachen von Stress und psychischer Überforderung am Arbeitsplatz beseitige sie nicht. Für Hanns Pauli, Gesundheitsexperte beim Deutschen Gewerkschaftsbund, hilft da nur eins: bessere Arbeitsbedingungen in den Betrieben und die genaue Einhaltung von arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften. Eine externe Unterstützungsstruktur sei für die Beschäftigten auf jeden Fall sinnvoll. Aber das ändere nichts daran, dass letztendlich intern auch etwas getan werden muss und dass vor allen Dingen das Thema auch der Gefährdungsbeurteilung maßnahmenorientiert weitergetrieben werde und die Beschäftigten auch gefragt würden, was sich an ihren Arbeitsbedingungen ändern sollte."
Quelle: www.dradio/ firmenporträt

Große Architekten sind nie zufrieden mit der Welt – und das ist gut so

Große Architekten sind nie zufrieden mit der Welt – Jürgen Mayer
Große Architekten sind ihrer Zeit oft voraus. Ihre Entwürfe sind Abbild der Wünsche und Konflikte einer Epoche. So leitete das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus mit seiner neuen Sachlichkeit, seinen funktionalen Bauten und Möbeln das Ende einer Zeit ein, die es gern neobarock und verschnörkelt hatte. Für den Architekten Ludwig Mies van der Rohe, der am Bauhaus wirkte, war die Baukunst »der räumliche Ausdruck geistiger Entscheidungen«. Der Architekt Le Corbusier, geboren 1887 in einer kleinen Schweizer Uhrmacherstadt, hat gleich mehrfach versucht, ideale Welten zu bauen. 1947 zum Beispiel hat er die Cité Radieuse entworfen: ein Hochhaus in Marseille, in dem es alles gab, was eine Stadt ausmacht: einen Friseurladen, ein Hotel, einen Supermarkt und auf dem Dach einen Spielplatz mit Blick aufs Mittelmeer.
Es gibt genügend Beispiele dafür, dass Regierungen Architekten engagierten, um ihre politischen Absichten in Bauten zu manifestieren. So entwarf der brasilianische Architekt Oscar Niemeyer für die Regierung irgendwo im Nirgendwo die Hauptstadt Brasilia, mit der sich für Brasilien der Aufbruch in eine neue Zeit verband. Visionen sind wichtig, um die Zukunft zu meistern. Heute suchen Architekten vor allem nach Antworten auf Fragen wie die nach der Erderwärmung oder nach sozialen Ungerechtigkeiten. Niedrigenergiehäuser für Privatleute, aber auch für Firmen werden das Stadtbild in Zukunft prägen. Bekannte Architekten wie Rem Koolhaas, Zaha Hadid oder Jürgen Mayer zeigen, dass in der Architektur oftmals aus visionären Entwürfen Antworten auf die gesellschaftlichen Veränderungen entstehen.

Wenn alle anderen Klassenkameraden mehr haben…

Wenn alle anderen Klassenkameraden mehr haben…
Photo: Xue Jianyue
Ich gehöre in der Klasse zu den Ärmsten, aber den Unterschied zwischen meinen Mitschülern und mir sieht man erst auf den zweiten Blick. Im Gegensatz zu mir haben sie ein iPhone oder benutzen im Unterricht ihr iPad. Viele fahren mit ihrem Motorroller oder sogar einem eigenen Auto zur Schule. Ich selbst bin anderthalb Stunden mit dem Zug unterwegs. Meine Mutter, meine Schwester und ich wohnen in einem Vorort von Frankfurt, weil dort die Mieten billiger sind.
Meine Schule liegt in einer wohlhabenden Gegend, dem Westend in Frankfurt. Dort mache ich nächstes Jahr mein Abitur. Mein Glück ist, dass ich nicht die Einzige bin, deren Familie wenig Geld hat. Es gehen auch Kinder aus dem weniger betuchten Gallus-Viertel auf mein Gymnasium. Armut bedeutet für mich, dass wir uns über alle Anschaffungen Gedanken machen müssen und nie Geld da ist, wenn es für mich drauf ankommt: Für Studienreisen zum Beispiel können meine Mitschüler Angebote in Japan, Rom oder den USA annehmen. Ich kann nur an obligatorischen Klassenfahrten teilnehmen, weil die vom Amt bezahlt werden. Ich muss dann jedes Mal einen sogenannten Beihilfeantrag vom Lehrer unterschreiben lassen. Das ist unangenehm, weil es die anderen oft mitkriegen.
Meine Mutter ist mit Ende Zwanzig als politischer Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland gekommen. Weil ihre Zeugnisse hier nicht anerkannt wurden, hat sie ihr Abitur noch einmal gemacht und Soziologie studiert. Vor zwei Jahren hat sie eine Ausbildung zur Erzieherin begonnen und arbeitet nun in Teilzeit an einer Schule.
Insgesamt hat sie so um die 1.100 Euro im Monat für uns drei. Taschengeld ist für uns nicht drin. Mein Zukunftswunsch: Medizin studieren und später bei „Ärzte ohne Grenzen“ im Ausland arbeiten. Ich möchte anderen Menschen helfen und Dinge tun, die mich glücklich machen.

Stefanie macht ein Praktikum am Strand

Stefanie macht ein Praktikum am Strand
Wo andere Urlaub machen, habe ich im letzten Jahr mehrere Monate ein Praktikum gemacht: in einem Luxushotel, direkt am Strand von Teneriffa. Das war ein echtes Traumhotel. Die Gäste waren hauptsächlich Engländer, Deutsche und Spanier.
Auch das Personal war international. Mit den Kollegen habe ich mich gut verstanden. Sie waren sehr freundlich und hilfsbereit. Als Praktikantin durfte ich kostenlos im Hotel wohnen und mit den Kollegen in der Kantine essen. Und ich bekam sogar noch ein Taschengeld.
Die meiste Zeit arbeitete ich im Bereich “Reservierung”. Ich wusste gar nicht, dass es so schwierig ist, die Reservierungen richtig zu organisieren. Aber jeden Tag gibt es Änderungen, weil ganze Gruppen nicht kommen oder Gäste früher abreisen müssen. Ein Glück, dass ich immer erfahrene Kollegen um mich hatte, die mir halfen, wenn ich nicht mehr weiterwusste.
Mit den meisten Gästen konnte ich mich auf Englisch oder Deutsch unterhalten. Und auch meine Kollegen sprachen alle Englisch. Aber auf Teneriffa gibt es natürlich auch spanische Gäste und da hatte ich manchmal Probleme.
Ich kann wirklich jedem ein Auslandspraktikum empfehlen. Die Erfahrungen, die man im Laufe weniger Monate sammelt, sind sehr vielfältig. Die Arbeit in einem groβen Hotel gefällt mir sehr und nach meinem Studium werde ich mir mit Sicherheit dort einen Arbeitsplatz suchen.
Ich glaube, ich hatte mit meinem Praktikum sehr viel Glück, denn nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungen in Spanien fand ich im Internet endlich eine Agentur, die die komplette Organisation des Praktikums übernahm. Ohne so einen Kontakt ist es sehr schwer, einen Praktikumsplatz in einem solchen Luxushotel zu bekommen.

Sebastian übt Tanzen

Sebastian übt Tanzen
Sebastian Grundler ist 20 Jahre alt. Er studiert an der Heinz-Bosl-Stiftung in München Ballett: "Ich weiß, es klingt blöd, so etwas mit zwanzig zu sagen, aber: Je älter man wird, desto härter wird es für einen Tänzer. Über Weihnachten zum Beispiel habe ich eine Woche nicht trainiert - mein Körper hat mich sofort bestraft. Er hat danach viel mehr weh getan und Muskelkater hatte ich auch. Deshalb mache ich nur selten längere Pausen. Wenn ich Schule habe, trainiere ich sowieso täglich. Und in den Ferien versuche ich, mich alleine in Form zu halten. Ich schaue dann fern während ich Bauchmuskelübungen mache. Das ist ziemlich gut. Im Training muss man absolut konzentriert sein. Natürlich gibt es Tage, an denen ich keine Lust habe, aber eigentlich vergesse ich das, sobald ich im Saal stehe. Als ich acht Jahre alt war, kam meine Mutter auf die Idee, mich zum Ballett zu schicken. Meine große Schwester hat Ballett gemacht, ich aber fand damals, das sei nur etwas für Mädchen. Mit zwölf habe ich das dann anders gesehen. Seither tanze ich. Ich habe auf viele Sachen verzichtet. Ich habe kaum Zeit für Freunde oder zum Ausgehen. Jeden Tag fangen wir zuerst mit kleinen Bewegungen an, zum Beispiel die Füße am Boden bewegen. Dann werden die Bewegungen größer und schneller. Nach einer halben Stunde verlässt man die Stange und geht in die Mitte. Erst ganz zuletzt, wenn man richtig warm ist, kommen die Sprünge dran. Es ist sehr hart, aber es gefällt mir sehr.”

Une dernière lune de miel avant les couches

La Babymoon débarque en France. Un break romantique quelques semaines avant la naissance d'un bébé.

 

Babymoon - Une dernière lune de miel avant les couchesVous l'avez sans doute déjà fait sans même savoir que vous étiez tendance. Des vacances en tête à tête avec le père de votre futur enfant, histoire de faire un break romantique quelques semaines avant la naissance du bébé. Jusque-là rien de très nouveau pensez-vous. Sauf qu'aux États-Unis, ça porte un nom. On appelle ça une « babymoon ».
Et oui, après les honeymoons (lunes de miel), voici les babymoons, un concept marketing juteux au succès grandissant outre-atlantique. À l'origine, le terme babymoon évoquait plutôt le temps privilégié que les parents passaient avec leur bébé juste après sa naissance. Rhabillé par les professionnels du voyage, il désigne maintenant des packages « all included », tout compris, proposés aux futurs parents soucieux de se « retrouver », au calme, avant l'ouragan... Une honeymoon dopée aux hormones en quelque sorte.
Selon l'industrie du tourisme, 6 millions d'Américains se laisseraient tenter chaque année par la formule qui peut aussi séduire des femmes très avancées dans leur grossesse, même si les gynécos jugent évidemment que le deuxième trimestre est la meilleure période pour aller se faire papouiller dans des hôtels et des spas spécialisés dans l'accueil des ventres ronds. Une envie subite de crème glacée à 2h du mat ? Pas de problème, grâce au room service 24/24, l'homme n'a même plus besoin de courir les rues désertes en pleine nuit.
Le moindre désir de la femme enceinte est devancé, tous les services sont adaptés à son état physiologique (pas de hammam ni d'huiles essentielles par exemple). Tout est fait pour qu'elle se sente divine, qu'elle oublie (un temps) ses vergetures, ses hémorroïdes et les brûlures d'estomac (qui a dit que la grossesse était un moment formidable ?). Pour madame, massages prénatals, drainage lymphatique, yoga, pédicure (vous avez déjà essayé de la faire vous-même à 7 mois de grossesse quand vous arrivez à peine à apercevoir vos orteils ?), pour monsieur un peu de sport (ah ! ces fichus kilos de la couvade), et bien sûr dîners aux chandelles et virées shopping pour trouver le trousseau de naissance ou les fringues qui permettront de rester glamour en allaitant (si si, il paraît que ça existe...). Tout ça n'est évidemment pas toujours donné, surtout si on part au bout du monde, dans un
resort luxueux sur une plage de sable blanc. Mais c'est au nom de la sauvegarde de la vie de couple, alors on ne va pas commencer à mégoter !
Comme souvent, le concept a traversé l'Atlantique et l'on commence à voir des agences et des hôtels proposer des week-ends « babymoon » en France. Dans des contrées vertes et zen comme Evian, Vittel, la Provence, ou encore le Bordelais et la Champagne. [...]
Difficile de prédire si les babymoons connaîtront le même engouement qu'aux États-Unis. [...]
Mais à bien y réfléchir, les Françaises étant championnes de la natalité, avec un taux de fécondité de deux enfants par femme, en grande partie grâce à une politique familiale certes loin d'être parfaite mais que nous envient pas mal de femmes dans le monde, pourquoi ne pas suggérer que ces vacances antepartum ne soient un jour remboursées par la Sécurité Sociale ? Au nom du renouvellement des générations ! Tiens par exemple quand Nicolas Sarkozy aura enfin terrassé les paradis fiscaux et que la France pourra jouir des 40 milliards de l'évasion fiscale...
Laure Watrin © www.slate.fr 
14/11/2009 (566 mots)

Turning education upside down

Turning education upside down - Flipped school
Three years ago, Clintondale High School became a “flipped school,” one where students watch teachers’ lectures at home and do what we’d otherwise call “homework” in class. Teachers record video lessons, which students watch on their smartphones, home computers or at lunch in the school’s tech lab. In class, they do projects, exercises or lab experiments while the teacher circulates.
Now flipped classrooms are popping up all over. Havana High School (Illinois) is flipping, too, after the school superintendent visited Clintondale. The principal of Clintondale says that some 200 school
officials have visited them.
It’s well known by now that online education is booming. You can study any subject free in a massive open online course. Courses are being offered by universities like Harvard and by the teenager next door making videos in his garage. But while online courses can make high-quality education available to anyone with an Internet connection, they also have the potential to displace humans, with all that implies for teachers and students.
Like everything innovative, online education is highly controversial. But the flipped classroom is a strategy that nearly everyone agrees on. “It’s the only thing I write about as having broad positive agreement,” said Justin Reich, from Harvard University.
Flipping is still in the early stages, with much experimentation about how to do it right. Flipping’s track record in schools, while impressive, is anecdotal and short. But many people are holding it up as a potential model of how to use technology to humanize the classroom.

Adapted from an article by T. Rosenberg, The New York Times,October 2013

Le livre, le e-book et les bibliothèques

Le livre, le e-book et les bibliothèques
Ceux qui diagnostiquaient, dès le début des années 1990, la fin de l'ordre du livre et l'émergence de la
culture numérique entendaient par là non pas la mort du livre mais la disparition de sa centralité dans le champ culturel. Selon eux, l'extension du champ de la textualité à toute forme d'expression, écrite, visuelle, sonore, corporelle, grâce au langage de l'algorithme, allait permettre de dépasser, en l'englobant, le stade livresque du texte. Elle allait ouvrir à un nouvel écosystème de la connaissance, plus vaste, plus complexe, plus impliquant.
Elle n'allait pas, pour autant, disqualifier l'objet livre et l'expérience spécifique de lecture qu'il délivre. C'est pourquoi ces veilleurs s'inquiétaient de voir le faux débat sur l'extinction des livres par numérisation occuper le devant de la scène, alors qu'il aurait fallu penser et accompagner les nouveaux usages intellectuels induits par la culture numérique, y compris, d'ailleurs, celui du livre physique.
Ils avaient raison. Aujourd'hui, force est de constater que la révolution du livre numérique n'a pas eu lieu. En France, son chiffre d'affaire stagne à 0,3 % du secteur livre (Le Monde du 18 février) et l'on est en droit de se demander si les 10 % souvent affichés aux Etats-Unis correspondent bien à des livres et non pas également à d'autres types de contenus utili sés via des tablettes.
Patrick Bazin,
Le Monde, mars 2012

American obesity problem

Obese man with American flagThe U.S. Center for Disease Control and Prevention estimated that about six out of ten Americans were either overweight or obese. Furthermore, the prevalence of obesity almost doubled from about 15 percent in 1980 to 27 percent in 1999. Dr. J. McGinnis said the current weight statistics predict future problems. 'Obesity now will lead to a higher number of deaths from diabetes, heart disease, stroke and certain types of cancer, and increased prevalence of osteoarthritis."
The CDC noted that most schools have vending machines or snack bars including foods that are largely nutrient-poor and calorie-rich. People are also less likely to cook for themselves these days. Roughly half of all meals are consumed outside the home and many of these are from fast foods. "We have become year-by-year an increasingly sedentary society," McGinnis said. "People used to enjoy walking a half-mile or a quarter-mile but now they take the car to go across the street. And instead of walking or playing sports during free time, children sit in front of the TV or computer.

Sous le sable

Sous le sableDrame réalisé par François OZON

Synopsis:

Marie et Jean sont un couple aisé avec derrière eux vingt-cinq ans de vie commune. Chaque été, ils partent en vacances dans les Landes et rejoignent leur maison de campagne.
Pourtant, cette année, il semble se passer quelque chose de particulier : le couple ne se parle pas et Jean s'enferme dans un mutisme inquiétant.
Un après-midi, alors que Marie s´assoupit* sur la plage, Jean s'éclipse après être parti se baigner. À son réveil, la femme ne voit pas son mari, ni au loin, ni au large**. Elle comprend. Il a disparu.
S'est-il noyé ? S'est-il enfui ? Il n'y a aucune certitude puisque les garde-côtes ne retrouveront pas le corps. Marie s'en retourne seule, avec les affaires de Jean dans son sac.
Les mois passent, la vie continue comme s'il ne s'était rien passé mais Jean est plus présent que jamais auprès de Marie qui se refuse à croire qu'il s'en est allé...

D’après le site Cinéma : www.cinema-français.fr

Organisiertes Verbrechen im Netz

Organisiertes Verbrechen im Netz
Die neue europäische Cyberpolizei macht im Internet Jagd auf Schwerverbrecher.

Was vor ein paar Jahren noch Inhalt eines Science-Fiction-Romans gewesen wäre, ist heute Realität: Im Internet treiben Verbrecherbanden ihr Unwesen und machen sich bewaffnet mit der Maus über Ersparnisse und Kreditkartenkonten her. In den virtuellen Briefkästen häufen sich täuschend echt aussehende E-Mails, die angeblich von Banken oder Zahlsystemen wie PayPal versendet werden und den Empfänger dazu auffordern, seine Passwörter preiszugeben. Phishing heißt diese Methode. In der Europäischen Union gibt es für Cyberkriminelle viel zu holen, über 70 Prozent der Europäer sind online, kommunizieren, shoppen, informieren und unterhalten sich im Netz. Seit Januar 2013 hat die EU ihre eigene Cyberpolizei.
Das European Cybercrime Centre (EC3) mit Sitz in Den Haag ist eine Abteilung der europäischen Polizeibehörde Europol und kooperiert mit nationalen Organisationen wie dem deutschen Bundeskriminalamt. Die Verbrecher im Visier der Ermittler sind keine Einzeltäter aus der Hacker-Szene. Laut der internationalen Polizeiorganisation Interpol, mit der das EC3 eng zusammenarbeitet, sind Banden weltweit mittlerweile für über 80 Prozent der im Internet begangenen Kriminalität verantwortlich. Es handelt sich längst um organisiertes Verbrechen im großen Stil, vergleichbar mit dem internationalen Drogenhandel. Verluste durch Cyber-Raubzüge schätzt Interpol allein in Europa auf rund 750 Milliarden Euro pro Jahr.
Verbrechen im Netz werde es in den kommenden Jahren noch mehr geben, befürchtet Troels Oerting, Chef des EC3: "Mit der wachsenden Vernetzung ärmerer Gegenden in Afrika, Südamerika, Asien oder auch Osteuropa wird eine große Welle".

Interview mit Sofia Coppola: "Ich bin ein Kontrollfreak"

Interview mit Sofia Coppola: "Ich bin ein Kontrollfreak"
Sofia Coppola über ihren Film "Somewhere", das Leben im Showbusiness, Nachdrücklichkeit bei Film und Familie und den Moment ihrer Geburt.
Mit einem berühmten Vater wie Francis Ford Coppola ist man vermutlich zum Erfolg verdammt. Doch spätestens seit ihrem Oscar-Gewinn für “Lost in Translation” hat sich Sofia Coppola erfolgreich aus dem übermächtigen Schatten ihres Vaters herausbegeben. Sie hat eine eigene Bildsprache gefunden, die ihre Filme so besonders machen - und ihr für “Somewhere” bei den Filmfestspielen von Venedig 2010 den goldenen Löwen eingebracht haben.

Quebec, 400 ans d'histoire

Quebec, 400 ans d'histoire
Une trentaine de voiliers, partis de La Rochelle le 8 mai dernier, ont fait leur entrée dans le port de Québec en fin d’après-midi mercredi, à l’occasion de la Saint-Jean, fête nationale de cette province canadienne francophone. La grande traversée commémorait à sa manière les 400 ans de ce premier établissement francophone au Canada à travers un voyage effectué par Samuel de Champlain, le fondateur de Québec en 1608. Petit coup de projecteur sur quatre siècles d’histoire.
Les premières tentatives françaises de s’implanter à Québec au bord du Saint-Laurent remontent à 1541 avec Jacques Cartier. Cet explorateur passe l’hiver dans la région et ramène à la Cour de France des échantillons d’une pierre qu’il pense précieuse. Las, il s’agit de quartz, et une nouvelle expression surgit parmi les courtisans, « faux comme un diamant du Canada ». Plus de soixante ans s’écoulent avant que Pierre Duga des Monts, un homme d’affaires, finance l’expédition de Champlain dans le pays du Saint-Laurent. Ce militaire de carrière choisit Québec pour ses qualités de forteresse naturelle puisqu’une falaise protège d’éventuelles invasions, et il y construit sa première habitation, à la fois résidence, fort, magasin pour les marchandises de traite. Le premier hiver est rude, quinze Français sur 28 décèdent de maladie.
La colonie démarre doucement, car la métropole suit de très loin le destin de cette terre française située à des mois de voyage en voilier. L’ennemi anglais en profite et s’empare de la localité en 1629. Il faut trois ans de négociations à la couronne française pour que Québec retombe dans son giron à la faveur du traité de Saint-Germain en Laye. Malgré cette entente, certains songent à abandonner la Nouvelle-France. L’arrivée au pouvoir de Louis XIV, qui nourrit de grandes ambitions pour ses colonies, change la donne. Il nomme Jean Talon intendant. Ce dernier développe et diversifie l’agriculture pour que les habitants puissent devenir autosuffisants, encourage la production de souliers et chapeaux et fonde même une brasserie afin de diminuer les importations de vin de la mère-patrie. Il corrige aussi le déséquilibre démographique car on manque cruellement de femmes en
Nouvelle-France. En dix ans, plus de 800 filles du Roy prennent donc le bateau pour fonder une famille. La moitié d’entre elles viennent d’un établissement public parisien qui recueille des filles indigentes.
La situation économique s’améliore avec le commerce de fourrures et des pêcheries, et les débuts de l’industrie forestière. Québec devient la capitale de la Nouvelle-France en 1663, et son séminaire forme tous les prêtres de la colonie.

Coup de théâtre en juin 1759

Les Britanniques, désireux de conquérir les colonies françaises américaines, passent à l’attaque avec 40 vaisseaux de guerres, et 9 000 soldats. Pendant plusieurs jours, ils bombardent la ville, la rasant en partie.
Québec résiste. Le 12 septembre, près de 5 000 soldats débarquent de leurs navires et arrivent en haut de la falaise. La bataille des plaines d’Abraham ne dure qu’une trentaine de minutes, scellant le sort de la Nouvelle-France. Trois jours après cette défaite, les Français capitulent. L’Amérique sera anglaise. Dès lors, Québec s’adapte à ses nouveaux maîtres. En 1791, elle devient capitale du Bas-Canada, et son port connaît une expansion spectaculaire grâce aux exportations de bois vers la Grande-Bretagne. L’industrie navale se développe aussi, et des dizaines de milliers d’immigrants anglais, écossais, irlandais viennent travailler à Québec.
L’arrivée des navires à coques d’acier sonne le glas de la construction navale vers 1870, tandis que sur le plan politique Québec perd son statut de capitale, avec le choix d’Ottawa comme siège du nouveau Canada uni. De nombreux fonctionnaires partent, suivis des milliers de soldats avec le départ de la garnison britannique en 1871.
L’industrie prend le relais cependant des emplois perdus, on fabrique à Québec des corsets, des chaussures, des produits de tabac. Le tourisme devient aussi une source intéressante de revenus. Les Américains d’abord, puis les Européens, adorent les rues étroites bâties à même le cap, les panoramas spectaculaires sur le fleuve et les fortifications. […]
par Pascale Guéricolas (source Internet)
RFI 25/06/2008

A talent for spying

A talent for spying
The publication of the history of MI6 reveals the British gift for espionage. The concept of an authorised history of a secret agency, which did not officially exist until 1992, is slippery, to say the least. The publication of Professor Keith Jeffery’s MI6: The History of the Secret Intelligence Service 1909 – 1949, is notable for the very fact of its existence as well as the secrets that it reveals. It also invites a much broader question. Why is British identity so bound up with espionage and subterfuge? Have the British made unusually good spies, and if so, do they continue to do so in today’s very different diplomatic environment?
MI6 began with a mistake. ―We went to the office and remained there all day but saw no one, nor was there anything to do‖. That was the verdict of Mansfield Cumming in 1909 after his first day at work as head of the foreign section of the new Secret Service Bureau, the agency that later became the Secret Intelligence Service (or MI6). For once there was simple explanation: Cumming had accidentally started work a week early.
That inauspicious start quickly gave way to serious victories. La Dame Blanche, the most successful intelligence network of the First World War, orchestrated 880 men and women working behind enemy lines. During the operation to penetrate occupied France and Germany in the Second World War, an agent’s average life expectancy was three weeks. An incalculable debt is owed to the bravery of those men and women.
But even armed with the evidence of this book, taking measure of MI6 is unusually difficult. First, although MI6 has opened up in recent years (it now has a more conventional recruitment process than the donnish tap on the shoulder) it remains much more secretive than its sister agency MI5. Second, Mr Jeffrey’s evidence covers only 1909- 1949 – perhaps because it stops just short of the most embarrassing era in MI6’s history. In 1951, a Cambridge spy ring was exposed, in which double agents such as Kim Philby had betrayed British state secrets in the service of the Soviet Union.
That MI6 was once so dominated by Oxbridge and the public schools exposes both the genius and the fault line in British intelligence. The British class and education system, by honing the ability to hide real feelings beneath charm and polish, made for natural spies. Charm, in Evelyn Waugh’s phrase, ―is the English disease‖. But the ability to say one thing while feeling another has practical benefits. ―For the British it could be said that the inclination to deceive is already available as a natural asset,‖ concluded one American intelligence chief. Indeed, the United States did not even have a secret service until 1942.
In recent decades, MI6 has been accused of being slow to adapt. The absence of weapons of mass destruction in Iraq undeniably tarnished its reputation. And MI6 was influenced by America’s overreliance on high-tech intercepts, rather than face-to-face human intelligence. But 9/11 showed that high-tech systems can only augment traditional intelligence, never replace it.
MI6 has continued to punch above its weight. Oleg Gordievsky’s defection was a Cold War triumph. And Libya’s decision to abandon its nuclear programme in 2003 owed much to MI6’s relationships, its agents’ ability to persuade. When it comes to human intelligence, it remains the case that nobody does it better. 
Adapted from The Times, August 2010.

The impossible moment of delight

The impossible moment of delight
A recent survey has examined the well-trodden ground of the relationship between pleasure and money. Many studies have examined this, from any number of starting points, often concluding, in the oldest of old clichés, that money can’t buy you happiness or, in more sophisticated terms, that happiness and pleasure often reside, not in riches in absolute terms, but in being richer than the people who happen to live to your left or your right. Other studies have claimed that comparison with the wealth of others leads to a “set-up for disappointment” and that a good attitude is all that matters.
This most recent study inquired into the wellbeing of 136,000 people worldwide and compared it to levels of income. It found, overall, that feelings of security and general satisfaction did increase with financial status. Money, however, could not lift its possessors to the next level, and was unable to provide enjoyment or pleasure on its own. The survey, published in the Journal of Personality and Social Psychology, examined large numbers of people from almost every culture on Earth, and found much the same thing. The stereotype of the rich man who finds life savourless and without pleasure was not invented simply to keep the poor happy with their lot.
Paul Bloom addresses the same issue in his book How Pleasure Works. According to Bloom, at the point when people get the thing they really want, they enter a state of perfect pleasure. Both Bloom’s book and the enormous survey concentrate on status and on the moment of getting possession of something we want. Are we satisfied and filled with pleasure when we get what we want? Bloom, looking at eager consumers, would say ‘yes’; the survey tends to say ‘not necessarily’. In my view, it’s rare that we can actually pin down the specific moment when the feeling of pleasure is at its clearest.
Take the teenager determined to buy the latest must-have gadget, a woman setting out to get a new handbag, or a prosperous businessman who wants to add to his collection of Japanese netsuke. The setting out with the happy intention of spending; the entering of the shop; the examination of the wares; the long decision; the handing over of the money; the moment when the ownership of the goods is transferred; the gloating at home; the moment when the object is displayed to others. All these steps form a process in enjoyment, but almost all of them are redolent with anticipation or with retrospective glee. The moment where bliss is at its peak is over in a flash, and hardly exists at all. Everything else is expectation or memory.
Composers have always known this simple, basic truth: pleasure is half anticipation and half blissful recollection, and hardly at all about the fulfillment of the promise. The great musical statements of ecstasy, such as Wagner’s Tristan and Isolde or Schubert’s first Suleika song, are literally all half crescendo and half languid recall. We look forward to pleasure; we look back on it. The moment of pleasure itself is over in a flash, and often rather questionable.
The hairband and geegaw emporium Claire’s Accessories has a thoughtful, rather philosophical slogan to tempt its young customers. It sells itself under the strapline ‘where getting ready is half the fun’. That is honest and truthful. A group of 14-year-old girls in their party best is nowhere near as successful an enterprise of pleasure as exactly the same girls putting on and trying out and discussing their hopes for the party in advance; not as successful either as talking it over the next day. The party itself, from the beginning of time, has consisted of a lot of standing around and gawping and giggling, and someone crying in the lavatory.
So any notion of fulfilled pleasure which insists on the moment of bliss is doomed to failure. Mr Bloom and the researchers of the Journal of Personality and Social Psychology were clearly happiest when undertaking their research, during which time they were looking forward to coming to a conclusion. And now they can sit back and start to say ‘Yes, when I concluded my theory of pleasure and satisfaction…..’ Even for philosophers of pleasure, another ancient and well-handled cliché about travel and life is true: getting there really is half the pleasure.

Krise in Südeuropa Italiener stürmen Deutsch-Kurse

Krise in Südeuropa Italiener stürmen Deutsch-Kurse
Tausende Italiener büffeln1 plötzlich Deutsch. Die Sprache Goethes galt lange als schwer und wenig nützlich. Doch nun locken in Goethes Heimat, nördlich der Alpen, Jobs und Geld. Für Auswanderungswillige ein guter Grund, sich mit der für sie schwierigen Grammatik zu beschäftigen.


„Es wird immer schlimmer“, sagt Massimo. Die Kommune2 in Italien, für die der selbständige Handwerker arbeitet, sind quasi pleite. Sie zahlen Massimos Rechnungen mit monatelanger Verspätung. Manchmal dauert es ein Jahr, bis er sein Geld bekommt. Er aber muss Material, Steuern und Abgaben immer sofort bezahlen, oft auf Kredit.
Massimo hat keine Lust mehr auf Italien, er sucht sein Glück im Norden. „Ick gehe nack Deutscheland“, sagt Massimo. In der Nähe von Ulm hat Massimo Verwandte, da will er hin, da will er arbeiten und mehr Geld verdienen als daheim. Ein kleines Problem gibt es noch: Er muss Deutsch lernen. „Das sär schwierige“, stöhnt er. Aber er werde es schon schaffen.
So wie Massimo bemühen sich im Moment Tausende von Italienern, junge wie ältere, eine Sprache zu lernen, deren Grammatik ihnen ebenso schwer fällt wie die zungen-, lippen- und halsbrecherische Aussprache. Worte wie „Schleswig-Holstein“ oder „Bordsteinkante“ können sie einfach nicht richtig sagen. Und der in Italien immer noch vergötterte Formel-1-Pilot Michael Schumacher wird selbst von den Experten im italienischen Fernsehen „Skumaker“ genannt.
Trotz alledem, Deutschlernen, ist plötzlich „in“3: An Schulen und Universitäten, in den Kursen des Goethe-Instituts oder privater Sprachschulen. Mehr als 400.000 italienische Schüler in Mittel- und Oberschulen wählen inzwischen Deutsch als zweite Fremdsprache. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Deutsch-Lerner um 18 Prozent zu, in diesem Jahr dürfte der Zuwachs noch größer ausfallen. Französisch und Spanisch dagegen liegen im Abwärtstrend.
Viele Leute lernen auch privat, ob Ärzte, Juristen, Lehrer oder Ingenieure - Wer diese gutturale und an Konsonanten überreiche Fremdsprache beherrscht, hat bessere Chancen auf einen guten Job und ein ordentliches Gehalt - oder hofft es zumindest.
Denn Deutschland ist der größte Wirtschaftspartner Italiens. 16 Prozent aller Importe sind „Made in Germany“, 13 Prozent aller Italo-Exporte gehen über die Alpen nach Deutschland. Über 2000 Firmen in Italien sind Außenstellen deutscher Unternehmen - Bosch, Mercedes, Lufthansa zum Beispiel - oder befinden sich in deutschem Besitz. Bei diesen Firmen arbeiten 170.000 Italiener. Wer von denen „tedesco“, (Deutsch) kann, hat bessere Aufstiegschancen. Und wer in einem qualifizierten Beruf wie Arzt oder Jurist lieber gleich ins wirtschaftsstärkste Land Europas wechseln will, muss sowieso gute Deutschkenntnisse mitbringen.
Nicht nur die Italiener haben die ökonomischen Chancen germanischer Sprachfertigkeiten entdeckt. In allen Mittelmeer-, sprich: Krisenländern ist neuerdings Deutsch angesagt, in Spanien ebenso wie in Portugal. In Griechenland nahm die Zahl der Deutsch-Schüler sogar um 30 Prozent in einem halben Jahr zu.
Kein Wunder, die Arbeitslosigkeit ist fast überall im Süden Europas drückend, selbst für gut ausgebildete junge Menschen gibt es daheim derzeit kaum Chancen auf einen ordentlichen Job. Folglich zieht es Ingenieure, Ärzte, IT-Experten ins Land, wo zwar keine Zitronen, aber dafür Konsonanten blühen - und wo der Wachstumsmotor sogar in der Euro-Krise weiter recht gut funktioniert.
Schon zeichnet sich eine neue Süd-Nord-Wanderungswelle ab. Bei weitem nicht so groß wie in den fünfziger und sechziger Jahren bei den Gastarbeiter-Großvätern. Zudem sind heute, anders als damals, keine Jobs als Stahlarbeiter, Müllmann, Pizzabäcker oder Eisverkäufer gefragt. Sondern anspruchsvolle Arbeitsplätze für gut Ausgebildete.
Freilich, die meisten, die sich jetzt an der krisenfesten Fremdsprache abmühen, wollen nicht wirklich in den Norden. Der 39-jährige römische Bankangestellte Alessandro zum Beispiel: zu kalt, zu fremd, und dann das schwer verdauliche Essen – „Ihr macht alles mit Butter, das vertragen italienische Mägen einfach nicht“. Alessandro will seine Chancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt verbessern. Er arbeitet bei der Niederlassung eines deutschen Kreditinstituts, da läuft viel interne Kommunikation auf Deutsch. Wer die Sprache nicht beherrscht, ist immer im Nachteil.
Aber auch 100% italienische Firmen entdecken den Wert der deutschen Sprache für ihre Geschäfte. 80 Prozent der italienischen Unternehmen, die einen Arbeitsplatz für Interessenten mit zwei Fremdsprachen offerieren, verlangen heute neben Englisch deutsche Sprachkenntnisse. Ganz besonders gilt das für Jobs im Tourismussektor. Denn vier von zehn Reisenden, die es nach „Bella Italia“ zieht, kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Wer diese mit „Herzlich Willkommen“ begrüßen kann und bei passender Gelegenheit „Kann ich Ihnen helfen“ sagt, sammelt natürlich Pluspunkte - bei den Gästen wie beim Chef.
28.10.2012 Spiegel online
Von Hans-Jürgen Schlamp, Massa Marittima

Ubisoft: L'interview à Yves Guillemot

Ubisoft: L'interview à Yves Guillemot

À quelques jours de son assemblée générale, Yves Guillemot, le PDG d’Ubisoft est confiant. Le champion français du jeu vidéo confirme ses objectifs annuels et prévoit une croissance de 20% cette année. Guillemot rejette toute idée de mariage avec Electronic Arts, expliquant que la convergence entre les industries de l’Internet et du jeu vidéo offre de nombreuses combinaisons.

 


Capital.fr : Quel rythme de croissance attendez-vous cette année ?
Yves Guillemot : Depuis janvier, les ventes de jeux ont progressé de 30% aux États-Unis et en Europe. Ce rythme devrait ralentir car de nombreux jeux à succès ont été lancés au cours du premier semestre. Sur l’ensemble de 2008, le marché devrait progresser de 20%. Nous attendons encore une année de croissance en 2009 avec une hausse des ventes d’au moins 10%.

Capital.fr : Avec le ralentissement économique, comment expliquez-vous la bonne évolution de l’industrie du jeu vidéo ?
Y.G. : Le marché du jeu se développe progressivement, grâce à la montée en puissance de la Wii ou de la DS de Nintendo. Ces consoles offrent de nouvelles façons de jouer, comme certains jeux (Guitar Hero), qui permettent l’arrivée de nouveaux joueurs. Si le joueur type était jusqu’à présent un garçon âgé de 6 à 40 ans, aujourd’hui les filles de 8 à 12 ans et les femmes de plus de 40 ans prennent une place croissante.

Capital.fr : Quels bénéfices réalisez-vous avec Nintendo ?
Y.G. : Aujourd’hui, Nintendo représente près d’un tiers de notre chiffre d’affaires. Et ce niveau devrait continuer à augmenter au détriment des jeux pour ordinateurs. Nintendo, qui a créé une nouvelle façon de jouer avec des jeux dits « casual » (= des jeux familiaux, plus faciles à jouer), devrait maintenir sa position privilégiée, même si ses concurrents, comme Microsoft, ont baissé le prix de leurs machines.

Capital.fr : Produire un jeu coûte de plus en plus cher, comment faites-vous ?
Y. G. : Produire un jeu « casual » coûte en moyenne 1 million d’euros, et il faut compter jusqu'à 20 millions pour un jeu haut de gamme. Dans ces conditions, un éditeur doit atteindre une certaine taille pour pouvoir consentir d’importantes dépenses en recherche et développement et assurer le développement de plusieurs jeux. L’objectif est de ne pas dépendre du succès d’un seul titre.

Capital.fr : Un rapprochement entre Electronic Arts et Ubisoft serait-il souhaitable pour concentrer le capital?
Y. G. : Chaque entreprise a son propre fonctionnement et a su développer des succès grâce à sa gestion, ses équipes. Et même si une fusion n’est pas impossible, il est toujours difficile d’unir des équipes si opposées. Aujourd’hui, Ubisoft, qui enregistre une forte croissance, doit rester indépendant.

Capital.fr : Quand allez-vous commercialiser sur le marché des jeux massivement multijoueur sur Internet ?
Y. G.: Nous sommes en effet absents de ce marché, mais nous comptons dès l’an prochain lancer un jeu massivement multijoueur « light ». C'est-à-dire que notre jeu sera accessible gratuitement, mais il faudra ensuite payer un abonnement mensuel. Et si les premiers jeux seront des RPG (= jeux vidéo de rôle) destinés à un public de joueurs passionnés, nous devrions rapidement lancer des jeux plus grand public.
(Texte adapté pour cette épreuve)

A magician with numbers

Born on a Blue Day - Daniel Tammet
Daniel Tammet has an extraordinary gift for mathematics. 

He can also speak 10 languages as well as his own invented language, "Mänti". 

Daniel’s mathematical abilities are so extraordinary that it took a long time for them to be recognised. He struggled at school. He got a B at Maths GCSE. He wasn't diagnosed with Asperger's syndrome until three years ago, at 25. Sooner would have been better "both for me and my parents".
 “As a child I didn't speak very much. I used to put my fingers in my ears to feel the silence. It was hard for me to find my voice because I was, for so long, absorbed in my own world," says Daniel "I had to teach myself to look in somebody's eyes," he explains. "Before that, I used to look at their mouth, because it was the part of their face that was moving."
Daniel's condition brings him great riches: his visualisation of numbers means he can perform extraordinary mathematical achievements. Daniel's world is a rich and strange one, where every number up to 10,000 has colour, texture and emotional resonance. More remarkable still, he has described it all in Born on a Blue Day, his memoir of his life with a rare form of Asperger's; consciousness-raising is part of his motivation for writing his book. "My condition is invisible otherwise."
Scientists at California's Center for Brain Studies were amazed when, two years ago, they discovered his facility for discerning prime numbers. They had assumed he must have been trained to do it. But to him, it is more like an instinctive process.
"The scientists and researchers come to me so I can help them design the parameters of their experiments," he says. It is important to Daniel that he uses his gifts responsibly, perhaps for science, perhaps for teaching: he is already devising a new system of visualisation to help with language learning and dyslexia.
Daniel was lonely. Forming relationships was difficult. "I was desperate for a friend and I used to lie in bed at night thinking about what it would be like. My younger brothers and sisters had friends and I used to watch them playing to try to work out what they did and how friendship worked. Then, I would have traded everything for normality”.
Falling in love with Neil has changed everything. They have been together for six years. Now his emotional life is more like everyone else's. "Neil is very patient with me, and the routines I need to have to help with my anxieties," says Daniel. "I don't know what I'd do without him."
Generally, Daniel feels he is progressing all the time towards "outgrowing" his autism." He is getting steadily better at social interaction. "Every experience I have I add to my mental library and hopefully life should then get easier." I've learned that being different isn't necessarily a bad thing." In this, he seems to sum up the progress we all hope for.

Social care for graduates: compassionate embrace

Hand in hand You may not need a degree to work in social care, but many graduates with a desire to help the vulnerable are finding rewarding careers within the sector. Being a carer comes with emotional pressure and demanding challenges, but for some graduates working in social care has proved the most satisfying step they have ever taken.
“I was going to do my master’s, but then I realised I needed to do something meaningful and important for other people. After spending all that time studying, I just wanted to do something real,” says Colette Lotscher, a graduate with a degree in literature who now works as a personal care assistant in Greenwich, London. At present, Lotscher is working with children with mental or physical disabilities and their families, helping parents and burnt out mothers to cope with the day-to-day reality of caring for a child with special needs. “It is tough, but you grow so much, you learn how to be tolerant and to become a better person”, she says.
Social care workers are often confused with social workers, but the two are distinctly different; you need a degree to practise as a social worker, but you don’t need any particular qualifications to go into social care as a carer. Social work usually deals with case-by-case scenarios, where a situation is complex enough to involve local authorities, the NHS (National Health Service), the police or probation services, whereas social care involves delivering practical and emotional support to the vulnerable, elderly or ill – either in residential homes or to families in need.

Working for the Royal Household

Working for the Royal Household
The Royal Household provides unique career opportunities for those who wish to take a new direction. 

REWARD AND BENEFITS

There is a wide range of benefits and facilities available to permanent and fixed-term contract employees of the Royal Household. These include the following:
•    Eligibility to join the Royal Household Stakeholder pension scheme and receive a 15% employer contribution to a portable pension, death in service cover (four times salary), and ill health cover after six months' service
•    25 days' annual leave rising to 30 days after 10 years' service (pro rata for part-time or fixed-term contracts)
•    Excellent staff dining facilities at Buckingham Palace. Staff at all sites are provided with a free lunch each working day
•    Supportive sick pay and family-friendly policies
•    For those who are eligible, subsidised accommodation and housing, for which an abatement is charged
•    20% discount in all Royal Collection Shops and 10% discount in Windsor Farm Shop
•    Complimentary tickets to the occupied Royal residences and galleries
•    Employee Assistance Programme (independent information and counselling service) open to all employees and their immediate family 

TRAINING AND DEVELOPMENT

The Royal Household aims to ensure that all employees have the necessary knowledge, skills and experience to contribute to their maximum potential. Many training and development opportunities are available to staff, including:
•    Full induction training for all new employees
•    Structured on-the-job programmes
•    Technical training
•    IT training
•    Personal skills and management training
•    Financial support and study leave for relevant professional qualifications.
All employees receive a structured performance development review at least once a year, when there is an opportunity to discuss performance and training and development needs with managers.

EQUALITY AND DIVERSITY

The Royal Household aims to employ the best people from the widest available pool of talent. It also strives to ensure that all employees are able to contribute to their maximum potential, irrespective of gender, race, ethnic or national origin, disability, religion, sexual orientation or age. The Royal Household does and will:
•    Take steps to attract employment applications from talented individuals in all sections of the community;
•    Review periodically selection criteria and processes to ensure individuals are recruited and promoted on the basis of their merits and abilities relevant to the job;
•    Provide a working environment in which no employee experiences discrimination, harassment or intimidation.

Dans les moteurs de l’avenir

Dans les moteurs de l’avenir
À l’avant-scène, une profusion d’informations contradictoires sur la fin du pétrole, le boom des énergies vertes et le bruit des éoliennes. Dans les coulisses, un ballet réglé d’intérêts: les forgerons de l’ordre mondial s’affairent. Spectacle à fronts renversés? Comprendre le grand jeu de l’énergie dont dépend l’avenir de l’humanité implique une démarche volontariste.
Trois traits caractérisent le paysage énergétique global. En premier lieu, les connaissances fiables dont nous aurions besoin pour peser sur les choix de demain sont confisquées au public: elles hibernent dans les coffres d’Etats et d’entreprises. Ensuite, les investissements nécessaires à la mise en oeuvre d’une nouvelle filière sont si lourds qu’ils engagent un pays sur plusieurs générations. Dès lors, les intérêts économiques priment, même lorsqu’ils fusionnent avec d’autres considérations d’allure plus présentable: aux questions géopolitiques, aux débats éthiques, aux controverses climatiques répondent presque toujours les profits des multinationales.
Selon l’Agence internationale de l’énergie (AIE), le «pic» pétrolier aurait été atteint en 2006. Mais il faut se méfier des effets d’annonce. Dans ce domaine, on ment et on bluffe pour influencer les marchés et justifier des investissements irrationnels. La perplexité est aussi de mise quand l’Organisation de coopération et de développement économiques (OCDE) affirme que les coûts de l’électricité solaire et éolienne rejoignent ceux du courant d’origine nucléaire ou fossile. Difficile d’oublier que les énergies dites «vertes» constituent le nouveau Graal des industriels. Les géants de l’économie mondiale tiennent désormais deux fers au feu: d’un côté, les «renouvelables» ; de l’autre, les hydrocarbures.
Contrairement au négoce des clarinettes, le commerce de l’énergie est condamné à tenir compte des enjeux stratégiques. Gazoducs et oléoducs doivent répondre à des critères de sécurité maximum pour irriguer les coeurs économiques. Au-delà du calcul classique de rentabilité, les sommes engagées intègrent une dimension politique et stratégique. Pour éviter les zones dangereuses et s’assurer le contrôle des routes, les grandes puissances se livrent des batailles épiques.
L’emprise des peuples sur leur avenir énergétique peut donc paraître bien limitée et la perspective d’une planète à dix milliards d’êtres humains obligera à rationaliser un secteur esclave des absurdités du marché. «En six heures, les déserts dans le monde reçoivent plus d’énergie que l’humanité entière n’en consomme en une année.» Cette citation orne le site Internet de la fondation Desertec, un projet intercontinental qui regroupe différents pays au sein d’un immense réseau de production d’énergie renouvelable spécialisée selon les milieux géographiques: panneaux solaires dans le désert, éoliennes sur les côtes, barrages dans les montagnes... Utopie éblouissante qui ne pourra nous faire oublier cette réalité: un tiers de l’humanité utilise encore exclusivement le bois et le charbon de bois pour se nourrir, se chauffer et travailler.

Texte adapté pour cette épreuve

Concilier travail et vie de famille reste compliqué

Concilier travail et vie de famille reste compliqué
Parce que la vie familiale relevait à leurs yeux de la sphère privée, les entreprises ont longtemps négligé les politiques de conciliation entre le travail et la famille. Mais depuis le début des années 2000, le vent a tourné: poussées par les instances européennes et les gouvernements français, elles sont aujourd'hui sommées, au nom de l'égalité hommes-femmes, d'inventer des politiques de soutien à la parentalité.
Mise en place, en 2004, du crédit d'impôt famille destiné à favoriser la création de crèches, lancement, en 2006, de chèques emploi-service pour financer les modes de garde: les pouvoirs publics demandent aux entreprises d'accompagner l'une des révolutions du XXe siècle, le travail féminin. De 1962 à 2005, le taux d'activité des femmes est passé de 42% à 82%: près de 60% des enfants de moins de 6 ans grandissent désormais au sein de couples "biactifs".
Pour mesurer les efforts des employeurs, l'Institut national des études démographiques (INED) a réalisé, en 2004-2005, une grande enquête sur les politiques de conciliation des entreprises. Près de 10.000 personnes de 20 à 49 ans et plus de 2500 entreprises de plus de vingt salariés ont été interrogées. Il s'agit, précise l'économiste Thomas Piketty dans sa préface, de "l'enquête la plus ambitieuse menée à ce jour sur l'articulation entre vie familiale et vie professionnelle".
Premier constat: malgré les efforts du secteur public et des grandes entreprises, les politiques de conciliation restent rares. Plus de la moitié des établissements (20% des salariés) n'offrent quasiment aucun soutien à la parentalité. "Les aides ne sont pas toujours bien ciblées et elles ne font que rarement l'objet d'une politique cohérente et délibérée".
Les entreprises font des gestes: beaucoup d'établissements ont ainsi mis en place des prestations financières à destination des familles, qu'il s'agisse de complément d'indemnisation aux congés maternité et paternité, de primes à la naissance ou d'aides aux frais de garde. Mais les services, notamment les crèches, restent rarissimes: en 2005, elles concernaient à peine 3% des établissements. Surtout, les entreprises rechignent à répondre à la principale revendication des salariés: l'introduction d'une certaine souplesse dans les horaires. "Lorsque des ajustements existent, ils concernent bien plus souvent des événements rares que l'organisation quotidienne du travail. Ainsi, des assouplissements d'horaires sont permis de façon ponctuelle le jour de la rentrée scolaire ou en cas d'enfant malade, mais il existe peu d'aménagements réguliers."
Deuxième constat: contrairement à ce que l'on dit souvent, l'entreprise est un lieu où les dissymétries hommes-femmes restent encore très marquées. Avant même de choisir un emploi, les femmes anticipent le fait qu'elles assumeront en moyenne 80% du noyau dur des tâches domestiques: elles accordent beaucoup plus d'importance que les hommes aux horaires, ce qui les cantonne souvent dans les emplois de "petits temps" (temps partiel).
Pour les chercheurs qui ont participé à ce travail, la conciliation travail-famille passe donc par une réflexion approfondie sur l'organisation du travail. Il faut, affirment-ils, rompre avec les cultures d'entreprises qui font de la présence un signe de motivation.
"Tant que les réunions importantes se tiendront à 19 heures, il est sans doute vain d'espérer une réelle égalité hommes-femmes dans les carrières professionnelles et les tâches domestiques".
Ils plaident aussi pour des politiques publiques ambitieuses - développement massif des modes de garde et création d'un congé parental plus court, mieux rémunéré et mieux partagé avec le père. Nicolas Sarkozy a promis une réforme du congé parental mais en matière d'offre de garde, les ambitions, en un an, ont été sérieusement revues à la baisse: après avoir annoncé la création de 350.000 places d'accueil pour les moins de 3 ans d'ici à 2012, le gouvernement évoque maintenant le chiffre de 200.000 places.
 Source : www.lemonde.fr
Texte adapté pour cette épreuve

Spain's economic problems change traditional holiday habits

Spain's economic problems change traditional holiday habits
There is a sign behind the counter of Trinxant Butcher's and Delicatessen beside a row of whole legs of cured Iberian ham which reads: "This year we're not closing for holidays." It is a trend that has been noticed in towns and cities around Spain. Stores, bars, market stalls and newspaper kiosks that used to close for August have decided to stay open. Cities continue to bustle with busy workers and traffic jams that traditionally disappeared in August.
Seville's city government announced last week it would be "open and fully active" all month. The annual August exodus is said to be vanishing like that other great Spanish cultural tradition, the siesta, as companies cut lunch breaks down from two or three hours to one.
The changing attitude to summer holidays is partly due to the crisis in the Spanish economy. The country has the highest level of unemployment in the EU at 21% and even higher at 46% among those under 24 years of age. In Catalunia, the region of north east Spain that includes Barcelona, 18% of the 7.5 million population are living below the poverty line, earning less than 640 euros a month. Many small businesses are struggling in these circumstances and few can afford the luxury of a month without earnings.
Adapted from The Guardian August 2011

Don't forget the classics

Girl reading all classic booksRead the best books first, or you may not have a chance to read them at all. This seems good advice nowadays since most students read just a few classics in high school. Their teachers, tired of pushing teenagers through 19th century novels, long ago replaced traditional works with more reader-friendly texts. Consequently, we have a generation of students who never heard of Odysseus or turned on the switch in Victor Frankenstein's laboratory.
Students who are used to the pace of MTV and video games have less and less patience for slow-moving plot and detailed, descriptive passages. In an attempt to reach this new audience, teachers brought contemporary and multicultural literature into their classrooms. But there is the danger of forgetting literary criteria. Instead of choosing books with literary merit—universal themes, rich language, complex characters—teachers select simpler stories with 10 characters to whom they think their students can relate.

Spanish school is good for your kids

Spanish school is good for your kids
Studies have shown there are significant long term benefits to moving a child abroad and the younger the children are, the easier it will be for them to adapt to school in Spain.
Researchers from University College London conducted a study in 2004 which revealed that children who had moved abroad and learned a second language were more intelligent. A further study showed that children who had lived abroad had higher levels of resilience, a better understanding of the world and were more compassionate to people of different ethnicities. In simple terms, living abroad can increase both the intelligence and social capacity of a child.
Psychologists have found that the best age to move a child is either before the age of two or between the ages of six and eight. Between three and six, children seem to suffer a great deal of homesickness and after the age of eight they tend to struggle far more with the language barrier.
The number of foreigners in Spain is continually rising. Kids are surprisingly resilient and adapt quickly to their new lives. Those who have made the move often say that the quality of life for their children is far better in Spain than at home, due to more leisure time, an outdoors lifestyle and less crime.
Adapted from an Article by Jennifer Sheen from Spanish Living.com June 2011.

South Korea switches to digital textbooks in the classroom

South Korea switches to digital textbooks in the classroom
Image by Lee Jin-man/AP
South Korea is planning to change from paper to digital textbooks in the next few years. The content of South Korea’s school subjects will be available on PC’s, iPads and mobile phones by 2015. The education department has announced that South Korea is preparing for a new digital revolution that will change schools of the future.
The project was started last summer. Classrooms throughout the Asian country will be equipped with wireless LANs so that students can access learning materials whenever and wherever they want. Pupils will no longer have to carry heavy schoolbags.
Compared to South Korea, western nations lag behind. American president Barack Obama has announced that the United States is installing a national learning centre to improve teaching standards and develop new teaching methods.
Educational experts are currently discussing whether digital technology in the classroom makes a great difference. Some argue that bad pupils will stay bad even if they have a computer in front of them. They agree, however, that going digital could motivate children and help schools save money. The biggest problem is how to get teachers to integrate new technologies into their lessons.
Other experts focus on a social problem. Introducing digital learning materials to the classroom could create two groups of children; those who have access to these new technologies and are able to use them and those who do not. The first group will have advantages in getting a good job, the others will stay behind.
Critics also fear that digitizing all learning materials will result in lack of trust. People have more confidence in textbooks simply because content is written in print, whereas material published on the Internet is subject to scepticism.
Adapted from an Article by Liz Dwyer from Good Education July 2011.

The decline in home cooking

Image: Daragh Mc Sweeney
Once they were upheld as the paragons of feminine genius in the kitchen, but all that remains now of Les Mères de Lyon —the famous 20th-century French mother cooks— are their names. Mère Brazier may be written above the door of the restaurant at No. 12, Rue Royale in France's second major city, but there's a male chef in Eugenie Brazier's former kitchen. Mère Lea's stove at La Voûte (Chez Léa) is today tended by chef Philippe Rabatel and the restaurants of those equally renown priestesses, Mère Paulette Castaing and Marie Bourgeois, were long ago taken over by male chefs, who work very differently to their female forebears.
These bistros, or porte-pots as they were known, originated as places where the Lyon white-collar work force could stop and eat perfectly cooked, comforting, motherly food made from seasonal, often inexpensive ingredients.
Les Mères often worked with only one assistant, and their short menus and practical techniques are in marked contrast to the technique heavy "haute cuisine" prepared by brigades of male chefs today.
The decline in French home cooking—specifically the nurturing, bourgeois home cooking for which French women have always been admired-- joins a trend that has affected all major European nations as their societies and economic structures changed post World War II.
Home cooking is in decline in Southern Europe as it is in the northern and Nordic countries, yet in each there are variables in the style of change. It is happening faster in certain countries—such as the U.K., where total industrialization was complete in the 19th century—than others.
Analyzing the decline across these nations is mainly a matter of reading the figures for sales of convenience and fast food, and collecting statistics that mark change in attitude and trend. Market-research firm Euromonitor carried out a comprehensive study of changing habits across Europe from 2000–2007. It found that among large, less affluent populations in European countries, the take up of fast food and convenience food is increasing. The researcher's latest figures this year for sales of packaged food in the U.K., France, Italy, Denmark and Germany, for example, show an average increase of 15% in consumption.
But there is a parallel story of a much smaller number of wealthier women and men in the same countries becoming increasingly concerned about their health, trying organic and cooking fresh foods from scratch. When this group buys convenience food, they tend to buy the healthier, often natural or organic, option.
You cannot pin the demise of home cooking in European countries on a single issue. The loss of structured mealtimes can be put down to a number of causes including urbanization and smaller households, but the changing role of women in European society in the past 40 or 50 years is very significant. Exercising their right to equality in the workplace raises the family income and the hardpressed career woman relies more on prepared food or eating out when it comes to feeding her family. Mr. Marquis, an acclaimed chef, believes that aspirational tastes have put good traditional home cooking lower on the agenda in upwardly mobile European families. "In my youth, we had one car and ate very well on a budget supported only by my father's salary," he says. "Now everyone wants three cars, Apple technology and long-haul holidays, so both parents must work. Food becomes less significant," he adds.
There is the added dynamic that women are sometime sole breadwinners.
Their male partners can enthusiastically take up the home-cooking role. Male keenness for cookery remains in the margin of wealthier families, but there is a role reversal that fits with the eminence of chefs in the media and heading up kitchens in the world's "best restaurants."
Controversially, there is the accusation that liberated women (who gave up cooking) inadvertently generated a modern irresponsible food industry. The women that chose not to follow their mother and grandmother's career, left the door open. Had the food companies created a healthy surrogate for all and not just wealthy society—we might not have the fast-food industry and ensuing health problems, such as rising obesity. It is important to note that no feminist would have intended such an outcome, and that other environmental and economical factors have contributed to the problem.
It is not that women in Europe need leave their jobs and go back to housework, but families risk rearing a generation of "kitchen orphans," men and women who have never witnessed their parents cooking. There is no substitute for this; no popular TV chef can replace the effectiveness of the conversation about the right way to prepare a dish between mother and daughter, or indeed father and
son. The talented Les Mères gave up their kitchens to male chefs and their brigades of helpers, worn down by an unequal society that gave them too much work and little assistance, as did millions of stay-at-home mothers throughout Europe. In a culture where gender roles are more evenly balanced, there is a chance to revive the heroic, nurturing motherly food of each nation. It isn't just a sociological need, but an economic one. Mr. Marquis, whose life's work has been to emulate this, says a return to these basics is politically necessary. "In the past there were economic reasons for women getting out of the kitchen; now there is an economic reason for their simple, perfectionist cooking to be restored. This is the culture that is the envy of the world."
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