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Die Zukunft des Fußballs ist weiblich - Alemán B1 EOI Canarias

Ein Interview mit dem Deutscher Fußball-Bund-Präsident Theo Zwanziger zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011


Der DFB richtet 2011 die Frauenfußball-Weltmeisterschaft aus. Warum haben Sie sich darum beworben?
Die Anregung ging 2005 von der Bundeskanzlerin Angela Merkel aus. Wir haben das als _____(0) gesehen, solch eine attraktive Veranstaltung in Deutschland durchzuführen. Besonders nach dem tollen Verlauf der Männer- WM im Jahr 2006. Das Interesse an Frauenfußball steigt, das haben wir gerade bei der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft hier in Deutschland _____(1) und ich denke, das wird sich bei der Frauen-WM im nächsten Jahr ganz stark fortsetzen.

Die Zahl der Neuanmeldungen _____(2) bei jungen Mädchen hat ja bereits nach der WM 2006 stark zugenommen. Hoffen Sie das auch für 2011?
Ja, denn parallel zu den WM-Vorbereitungen haben wir unser Programm „Team 2011“ für Schulen und Vereine entwickelt, um die Begeisterung für Fußball insbesondere auch bei Mädchen zu schüren und die gute Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs der vergangenen Jahre verstetigen zu können. Wenn Mädchen Lust haben zu spielen, dann sollen sie es auch tun können und gefördert werden.

Gibt es schon Ergebnisse aus dem Programm?
Bisher haben sich fast 15.000 Schulen und Vereine _____(3) angemeldet. Das ist _____(4) und erfreulich.

Wie schätzen Sie aktuell den Stand des Frauenfußballs ein?
Von allen Mannschaften des DFB ist die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft _____(5) ganz klar die Nummer 2, direkt nach der Herren-Nationalmannschaft. Sie hat ein relativ stabiles, wenn auch spezielles Publikum, das den Frauen großen Respekt entgegen bringt.

Copyright: Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion, Oktober 2010

Alemán B1 EOI Navarra - Berufsbild Logopädin

Kennst du auch ein Mädchen oder einen Jungen mit einem Sprachfehler? Hast du vielleicht eine Freundin, die lispelt oder einen Cousin, der kein „R" sprechen kann? Karin Nowaks Beruf ist es, solchen Kindern zu helfen. Karin ist Logopädin

In Deutschland gibt es etwa eine Million Menschen, (0) die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht richtig sprechen können. Ohne die richtige Behandlung tun sich diese Menschen meist schwer. Sie werden gehänselt, finden weniger Freunde und oft auch keinen tollen Beruf. Mit anderen Worten: Sie brauchen Hilfe.
Natürlich kommen nicht alle diese Menschen zu Karin, aber die, die kommen, erhoffen sich viel von ihr - auch Nadine.
Einmal pro Woche übt das Mädchen mit der Logopädin. Weshalb? Ein Arzt hat Nadine zum Sprechtraining geschickt, (1) _______________, als die anderen Kinder in ihrer Klasse.

Stundenlang vor dem Fernseher
Ein Problem, das nicht nur Nadine hat. Karin Nowak weiß: „Immer mehr Kinder haben Probleme beim Sprechen.“ Woran das liegt? Die Logopädin ist sich nicht sicher, aber sie hat eine Vermutung. „In vielen Familien wird immer weniger miteinander geredet", (2) _______________. „Stattdessen sitzen die Kinder stundenlang vor dem Fernseher oder dem Computer." Das Problem: auch beim Sprechen macht Übung den Meister.
Karin hat noch etwas anderes bemerkt. Mamas und Papas sehen ihre Kinder meist (3)  _______________ und schauen deshalb oft viel zu lange weg. Die Aufgabe der Logopädin ist es dann, den Eltern ganz vorsichtig die Augen zu öffnen. Schließlich sollen sie nicht schmollen, sondern ihren Kindern helfen.
Zu Hause üben ist Pflicht. So unterschiedlich wie die Patienten ist (4)  _______________, das Karin mit ihnen macht. Jedes Spiel trainiert einen ganz bestimmten Muskel oder sogar eine Gruppe von Muskeln. Und wie beim Fitnesstraining für die Arme, bringt es gar nichts, (5)  _______________ nur einmal in der Woche macht. Deshalb müssen Karins Patienten nicht nur mit ihr trainieren, sondern ihre Übungen zu Hause so oft wie möglich wiederholen. Die Logopädin merkt sofort, wenn jemand schummelt und deshalb keine Fortschritte macht.
Text von © Esther Gusewski, GEOlino.de

Alemán B1 EOI Andalucía - Essen wie in der Heimat

Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland sind eingewandert oder haben ausländische Eltern. Die Suche nach den Zutaten für ihr Lieblingsrezept ist oft nicht mit einem Gang in den normalen Supermarkt erledigt.
Tomatenmark muss dickflüssiger sein. Und saftiger. "Das ist bei den Deutschen anders", sagt Mustafa Kizilgedik. Er kennt den besonderen Geschmack seiner Landsleute. Er leitet einen türkischen Supermarkt in Berlin-Neukölln.
Am Samstagmorgen sind alle vier Kassen geöffnet. Trotzdem reicht die Schlange der Kunden einige Meter in den Laden hinein. Rund zwei Drittel der Kunden ist türkisch, sagt Kizilgedik. Rund ein Fünftel ist arabisch oder stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien. Nur jeder zehnte Kunde ist deutsch.

Luft aus der Heimat
In dem türkischen Supermarkt am Kottbusser Damm an der Grenze zwischen den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln werden vor allem die Produkte gekauft, die es nur in den türkischen Läden gibt. "Einfach Luft aus der Heimat“, sagt ein Kunde aus der Türkei. Es gibt im Moment in Deutschland nichts, was es in der Türkei nicht gibt: "Man hat einfach nicht mehr diese Sehnsucht nach der Heimat. Das gefällt uns."
Knapp jeder fünfte Einwohner Deutschlands ist ausländischer Herkunft, ist also entweder selbst zugewandert oder Kind von Migranten: Statistiker sprechen von Menschen mit Migrationshintergrund. Jeder zehnte Einwohner Deutschlands hat einen ausländischen Pass.

Onkel Mehmet statt Tante Emma
Auf vielen der theoretisch türkischen Produkte steht "Made in Germany". Sie werden von deutsch-türkischen Firmen hergestellt und vertrieben. Insgesamt verkaufen die türkischen Einzelhändler, die so genannten Onkel-Mehmet-Läden, jedes Jahr Waren für rund zehn Milliarden Euro. Vor allem in großen Städten haben sie mittlerweile die Tante-Emma-Läden ersetzt.
Den speziellen Geschmack und die besonderen Bedürfnisse der Einwanderer wollen nun auch immer mehr große deutsche Discounter bedienen. Die Supermarktketten bieten immer wieder in Sonderaktionen türkische Produkte an.

Migration und Konsum
Die Rewe-Gruppe überlässt die Auswahl solcher Produkte den einzelnen Märkten. "Wenn wir eine spezielle Zielgruppe haben, die auch einen speziellen Geschmack hat und bestimmte Produkte benötigt, werden wir uns vor Ort immer bemühen, uns mit unserem Angebot darauf einzustellen", sagt Pressesprecher Wolfram Schmuck. So gibt es in Frankfurt am Main ein größeres Angebot an indischen Produkten, in Hannover an türkischen und in Köln an italienischen.
Onno Hoffmeister von der Universität Hamburg hat sich wissenschaftlich mit Migration und Konsum befasst. Integration und eigene Konsumgewohnheiten sind kein Widerspruch: Wenn sich russisch-sprachige Migranten in Deutschland stark mit anderen Einwanderern aus Russland vernetzen, dann könnten sie sich leichter in die Gastgesellschaft integrieren, sagt er: "Das würde dann dafür sprechen, dass auch sehr gut integrierte Migranten weiterhin den Pelmeni - russische Teigtasche - gerne essen."

Pelmeni für gut integrierte Einwanderer
In den Berliner Supermarkt kommen viele Kunden auch aus religiösen Gründen. Vor allem an die Fleischtheke. Wegen eines kleinen grünen Logos mit arabischer Schrift: "Die wollen das sehen, und die fragen nach: Ist das richtig halal, oder ist das nur ein Symbol.“ Halal bedeutet, dass die Produkte den islamischen Essensbestimmungen entsprechen. Dazu müssen die Tiere auch entsprechend geschlachtet werden.
Die Einhaltung der islamischen Schlachtvorschriften hat aber auch für andere Kunden eine - wenn auch kulinarische - Bedeutung, sagt ein deutscher Kunde, der mit einer Geflügelwurst den Laden verlässt. "Die ist halal geschlachtet, das hat eine viel bessere Qualität als im deutschen Supermarkt.“

Fuente: DW
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