Wissenschaftsmeldungen - Alemán B2 EOI Aragón

Japanische Forscher haben durchsichtige Frösche gezüchtet, um Krankheiten wie Krebs am lebenden Objekt studieren zu können. Die Frösche seien die ersten ihrer Art, sagte Professor Masayuki Sumida von der Universität Hiroshima am Mittwoch. Bislang gebe es keine transparenten vierbeinigen Lebewesen. Die Wissenschaftler züchteten die Tiere demnach aus gewöhnlichen japanischen Braunfröschen. „Da sie während ihres ganzen Lebens transparent bleiben, können die Organe desselben Frosches durchgehend beobachtet werden“, sagte Sumida. So müssten sie die Frösche nicht sezieren und könnten zum Beispiel die Wirkung bestimmter Chemikalien an einem Frosch über längere Zeiträume beobachten. Die Wissenschaftler planen demnach, ein Patent für den durchsichtigen Frosch zu beantragen. Bislang gelinge die Zucht aber nur in einem von 16 Fällen und die folgende Generation habe die Eigenschaft wieder verloren, sagte Sumida. © WELT ONLINE

Welche politische Einstellung wir haben, ist im Gehirn messbar. Eine US-Studie zeigt, dass bei liberal eingestellten Menschen bestimmte Teile des Gehirns wesentlich aktiver sind als bei Konservativen. Die betreffende Hirnregion ist eigentlich für die Konfliktbewältigung zuständig. In Reaktionstests stellten die liberalen Versuchskandidaten sich wesentlich schneller auf wechselnde Situationen ein. Wissenschaftler der Universität von New York sehen politische Klischees durch Ihre Studie bestätigt: Wer liberal denkt, kann sich leichter auf Neues einstellen. Konservative halten dagegen eher an Bekanntem fest. Schon im Kindesalter lassen sich Hirnströme messen, die zeigen, wie schnell wir reagieren. Folgt man der amerikanischen Studie, ist die politische Einstellung damit schon früh festgelegt. Für die Forscher würde das auch erklären, warum die politische Einstellung sich im Laufe des Lebens gar nicht oder nur geringfügig ändert. © Mens Health.de

Die Klimaerwärmung bedroht die Lebensräume vieler Tiere. Aber auch in anderer Hinsicht stellt sie eine Gefahr für das Überleben zahlreicher Tierarten dar. Aufgrund der Klimaerwärmung werden einzelne Tierarten, unter anderem Fische, immer kleiner. Wie Forscher des französischen Instituts für Agrar- und Umweltwissenschaften (Cemagref) in Lyon im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichten, haben einzelne Fischarten in den vergangenen Jahrzehnten bereits die Hälfte ihres Körpergewichts verloren. Dies ist auch bei den Fischbeständen in Nord- und Ostsee sowie zahlreichen europäischen Flüssen der Fall. Doch Fische sind nicht die einzigen Organismen, die durch die Klimaerwärmung Körperfülle einbüßen: Wie Studienautor Martin Daufresne erklärte, ist „ein allgemeines Schrumpfen aller Organismen in allen Arten von Umwelt“ zu beobachten. Neben Fischen seien beispielsweise auch Bakterien und Plankton kleiner geworden. Britische Forscher hatten jüngst auch die schwindende Größe schottischer Schafe mit der Klimaerwärmung in Zusammenhang gebracht. © FOCUS

Genfer Astronomen haben 32 neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Die Zahl der bekannten Exoplaneten stieg damit auf rund 400, wie die Europäische Südsternwarte (ESO) mitteilte. Die Forscher stellten ihre Entdeckungen gleichzeitig bei zwei Fachkonferenzen in Porto und Madrid vor. Möglich wurden die Funde durch ein Messgerät namens HARPS, das von einem internationalen Team um Michel Mayor vom Observatorium der Universität Genf gebaut worden war. HARPS war 2003 auf einem ESO-Teleskop in La Silla in Chile installiert worden. Seitdem wurden damit nicht weniger als 75 der bisher 400 bekannten Exoplaneten entdeckt. Die unerreichte Präzision des Instruments führt vor allem zu einem sprunghaften Anstieg der relativ kleinen Planeten. Insgesamt seien heute 28 Planeten bekannt, die eine Masse von weniger als das 20-Fache der Erde hätten, schreibt die ESO. © Die Presse.com


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AUSSAGE

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1. Meldung
  • a) Durchsichtige Frösche in Japan patentiert
  • b) Transparenter Frosch in Japan gezüchtet

2. Meldung
  • a) Je älter, desto konservativer
  • b) Liberale Hirne arbeiten schneller

3. Meldung
  • a) Klimaerwärmung lässt Fische schrumpfen
  • b) Fischarten wegen Klimaerwärmung bedroht

4. Meldung
  • a) Genfer Forscher finden neue Exoplaneten
  • b) Bisher 400 Exoplaneten mit HARPS entdeckt

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